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Alles rund ums iPad-Projekt: Fachtagung im Rahmen der didacta

Den Besuch auf der Bildungsmesse didacta, auf der Neuerungen und Bewährtes aus dem Bereich der Bildungs-IT gezeigt wurde, nutzten rund 100 Teilnehmer auch, um sich auf der Fachtagung „Digitale Schule“ über die Herausforderungen und die Chancen zum iPad-Einsatz in Schulen zu informieren. 

Seine etablierte Fachtagungsreihe „Digitale Schule“ bot der auf Behörden und Bildungseinrichtungen spezialisierte IT-Ausstatter REDNET in Kooperation mit Apple dieses Jahr auch im Rahmen der wichtigsten deutschen Bildungsmesse didacta an. Zum Auftakt gab Prof. Dr. Stefan Aufenanger von der Johannes Gutenberg Universität Mainz den rund 100 teilnehmenden Schulträgern, Vertretern von Medienzentren und Schulleitungen, IT-Verantwortlichen und Lehrkräften zunächst einen Überblick zum aktuellen Stand der Forschung. Dabei ging er ebenso auf die Möglichkeiten ein, die das Lehren und Lernen mit iPads aus medienpädagogischer Sicht bietet, wie auf potenzielle Hürden, die es bei der Umsetzung von Tablet-Projekten zu beachten gilt.

Was aus Schulträgersicht bei der Einführung von iPads in Schulen bedacht werden muss, davon berichteten im Anschluss Hakan Ulunam und Frank Fülber von der Kreisverwaltung Mainz-Bingen. Selbst vor die Herausforderung gestellt, die Schulen im Landkreis sukzessive mit Tablets auszustatten, gaben sie den Teilnehmern wichtige Tipps rund um die Implementierung einer solchen Großanschaffung. Wie sich iPad-Projekte an Schulen organisieren und auf eine stabile finanzielle Basis stellen lassen, erläuterte Annika Riedel von REDNET, die schon zahlreiche Schulen bei der Umsetzung von Tablet-Projekten begleitet hat.

Unterrichtspraxis und Technik-Know-how.
In praxisnahen Workshops erfuhren die Teilnehmer dann mehr zum konkreten Einsatz der Tablets in der Schule. IT-Verantwortliche informierten sich bei REDNET-Consultant Nils Korndörfer rund um die Aspekte Technik und Administration von iPads. Wann sich eine Verwaltung der iPads über den Apple Configurator 2 anbietet und wann eine Mobile Device Management-Lösung (MDM) sinnvoll ist und welche Vorteile das Volume Purchase Program (VPP) für Bildungseinrichtungen hat, waren einige Themen im Workshop. Parallel dazu erfuhren die weiteren Teilnehmer mehr zum medienpädagogisch sinnvollen Einsatz von iPads im Unterricht von Lehrer und Apple Education Trainer (AET) Bernd Sippel. Grundlegende Anwendungen des iPads, die das Lehren erleichtern, standen dabei ebenso im Fokus wie die konkrete Bearbeitung von Lernmaterial mit verschiedenen Apps wie iBook Author.

Viele Teilnehmer nutzten auch die Möglichkeit, sich in der begleitenden Ausstellung über die Lösungen von Apple, Epson, Jamf, Parat und Xirrus im Bildungsbereich zu informieren. Neben einer umfangreichen Beratung erhielten sie wertvolle Tipps von IT-Consultants, Vertrieb und Medienpädagogen zur Realisierung und weiteren Umsetzung ihrer iPad-Projekte vor Ort.