Akkulaufzeit verlängern

So verlängern Sie die Akkulaufzeit Ihres iPads.

von Maurice Ballein, netzwelt

Sie möchten das Optimum an Akkulaufzeit aus Ihrem iPad herausholen? netzwelt zeigt Ihnen Möglichkeiten auf, mit denen Sie den Stromverbrauch des iOS-Betriebssystems auf dem iPad optimieren und so für längere Laufzeiten sorgen können.

Das iPad bietet je nach Modell eine Akkulaufzeit von knapp zehn Stunden. Bei hoher Beanspruchung, wie zum Beispiel der permanenten Nutzung als Lern- und Lehrmittel im Unterricht, kann sich der Akku aber schneller entleeren. Mit den folgenden Tipps und Tricks vermeiden Sie, dass sich der Akku Ihres iPads zu schnell entlädt und verlängern die Akkulaufzeit spürbar.

Um eine optimale Akkulaufzeit zu gewährleisten, sollten Sie zunächst einmal darauf achten, dass sowohl Ihr Betriebssystem als auch die auf dem iPad installierten Apps auf dem neuesten Stand sind. Mit Aktualisierungen beseitigen Software-Hersteller häufig Probleme mit dem Energiemanagement. Nachfolgend finden Sie weitere Tipps, mit denen Sie die Akkulaufzeit des iPads steigern können.

Display-Einstellungen.
Das Display zählt zu den stromhungrigsten Komponenten eines Tablets. Daher sollten Sie die Helligkeit auf einem möglichst niedrigen Level halten, die Helligkeitsautomatik abschalten und die automatische Displaysperre anpassen. Wer auf Farben verzichten kann, spart zudem über den Graustufen-Modus weitere Energie.

Weißpunkt reduzieren.
Die Reduzierung des Weißpunkts schont sowohl Ihre Augen, als auch den Akku. Helle Farben – hauptsächlich Weißtöne – werden bei der Aktivierung etwas abgedunkelt. Insbesondere in dunklen Umgebungen fällt die Nutzung so deutlich angenehmer für die Augen aus. Zeitgleich wird durch etwas geringere Helligkeit weniger Energie verbraucht.

WLAN und Bluetooth nur bei Bedarf aktivieren.
Die WLAN- und Bluetooth-Schnittstellen Ihres iPads beanspruchen viel Energie und sollten daher nur bei Bedarf eingeschaltet werden.

Bewegung reduzieren (Parallax-Effekt deaktivieren).
Wenn Sie den Parallax-Effekt auf den Startbildschirm und weitere Animationen deaktivieren, wird der Prozessor des iPads weniger beansprucht. Das schon den Akku und spart Energie.

Hintergrundaktualisierungen regulieren.
Über Hintergrundaktualisierungen können Apps Inhalte laden oder synchronisieren, ohne dass diese geöffnet werden müssen. Diese sollten Sie aufgrund steten Energieverbrauchs jedoch nur für ausgewählte Apps aktivieren.

Ortungsdienste für einzelne Apps anpassen.
Der Funktionsumfang vieler Apps lässt sich erst durch die Erlaubnis des Zugriffs auf Ihren Standort richtig ausschöpfen. Einige Anwendungen wiederum greifen auf den Standort zu, ohne dass Sie davon profitieren. Da das jede Menge Akku verbraucht, sollten Sie die Voreinstellungen überprüfen.

Mitteilungen für Apps anpassen.
Je mehr Benachrichtigungen auf Ihrem iPad eintreffen, desto mehr Energie wird verbraucht. Sie können diesen Bereich unter iOS allerdings weitreichend personalisieren. Mitteilungen können eingeschränkt oder auch gänzlich deaktiviert werden.

Datenabgleich personalisieren.
Ein Datenabgleich im Push-Modus ist praktisch, belastet aber den Akku. iOS bietet aber praktischerweise eine Möglichkeit den Datenabgleich zu personalisieren.

iCloud-Schlüsselbund deaktivieren.
Unter Umständen kann es vorkommen, dass sich die iCloud-Schlüsselbund-Option negativ auf die Akkulaufzeit auswirkt. Falls Sie diese nicht benötigen, sollte sie deaktiviert werden.

Weitere Tipps für längere Akkulaufzeiten.
Während der iOS-Einrichtung fragt Apple ab, ob Sie dem Unternehmen Ihre Nutzungsdaten zur Verfügung stellen möchten. Sie können diese Option im Nachhinein über den Pfad „Einstellungen" > „Datenschutz" und „Diagnose und Nutzung" wieder deaktivieren, um etwas Akku zu sparen.

Unter dem Einstellungsmenü „Batterie" finden Sie den praktischen Stromsparmodus, dessen Aktivierung sich ebenfalls positiv auf die Akkulaufzeit auswirkt. Hier reduziert Apple die Maximalhelligkeit sowie die maximale Rechenleistung des Prozessors und schränkt außerdem die Hintergrundaktualisierung ein.

Im selbigen Menü findet sich zudem ein Energiemonitor (Batterienutzung). Hier listet iOS diejenigen Apps auf, die in den letzten 24 Stunden (alternative Ansicht: Letzte sieben Tage) den meisten Strom verbraucht haben. Hat eine App viel Energie gezogen, sollten Sie überprüfen, ob diese beispielsweise stets den Standort abfordert. Sollte keine Besserung erzielt werden, können Sie die App gegebenenfalls deinstallieren, falls diese nicht zwingend benötigt wird.

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