MINT-Kompetenzen mit dem iPad fördern – geht das?

Können Schüler Erfahrungen aus ihrer Lebenswelt mit wissenschaftlichen Zusammenhängen in Verbindung bringen, steigt auch ihr Interesse an den MINT-Fächern. Das iPad schlägt diese Brücke, weil sich damit beispielsweise das Physik-Experiment filmen und später Schritt für Schritt analysieren lässt. Spezielle Apps, wie etwa die Spektroskop-App, ermöglichen neue Einblicke in naturwissenschaftliche Phänomene und veranschaulichen, was vorher häufig nur graue Theorie war.

Die Uni zu Köln hat festgestellt, dass diese neuen Möglichkeiten auch eine nicht zu vernachlässigende Wirkung im Bereich genderorientiertes Lernen haben. So schnitten Mädchen beim Arbeiten mit iPads in MINT-Fächern nachweislich besser ab. Die Ergebnisse resultierten unter anderem aus der Möglichkeit, in einer App ein Experiment so oft zu wiederholen, bis das Thema im eigenen Lerntempo verarbeitet und verstanden war.

Im MINT-Bereich lassen sich verschiedenste naturwissenschaftliche Instrumente wie Mikroskope drahtlos oder per Kabel an das iPad anschließen. Auch in Mathematik hat das iPad gegenüber dem herkömmlichen grafikfähigen Taschenrechner viele Vorteile: Die Taschenrechner-App lässt sich nicht nur intuitiv bedienen, mit den Ergebnissen lässt sich auch in anderen Apps direkt weiterarbeiten, was Schüler in der Regel als große Erleichterung empfinden. Technisch ist es heute übrigens problemlos machbar, die Funktionalitäten eines iPads während einer Klassen- oder Kursarbeit auf die Nutzung der Taschenrechner-App zu beschränken.

Nützliche Infos rund um Ihr iPad-Projekt.

iPads in der Schule. Häufig gestellte Fragen.

Wie kann ich selbst ein iPad-Projekt auf die Beine stellen?

Lernen Schüler mit dem iPad besser?

Müssen die Materialien für den iPad-Unterricht neu „erfunden“ werden?

Welche Vorteile hat das iPad im Vergleich zu anderen Tablets?

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Wie können iPads bei der Inklusion unterstützen?

Werden Kinder mit dem iPad mehr gefördert?

Wie sinnvoll ist es, dass Schüler noch mehr Zeit vor einem Bildschirm verbringen?

Fallen durch das iPad langfristig weniger Kosten bei der Lernmittelbeschaffung an?

Kann statt iPads auch der Computerraum benutzt werden?