iPads in Inklusion und Förderunterricht

iPads in Inklusion und Förderunterricht.

24.03.2015 | Mit dem Tablet-Projekt in der „Modellregion Inklusion“ hat sich die Landeshauptstadt Wiesbaden zusammen mit dem Staatlichen Schulamt als eine der ersten Kommunen Deutschlands der Verknüpfung von Inklusion und mediengestütztem Unterricht mit Tablets angenommen. Sieben Wiesbadener Grund- und Förderschulen erproben den iPad-Einsatz projektbezogen im Schulalltag. Ihre Erfahrungen aus den ersten Monaten im Tablet-Unterricht gaben Lehrkräfte und Projektbeteiligte in einer Informationsveranstaltung an Kollegen aus dem ganzen Bundesgebiet weiter.

Die Veranstaltung „Projekt Inklusion mit iPads“, an der über 90 Besucher teilnahmen, richtete sich vor allem an Förder- und Regelschulen sowie an Schulträger und Medienzentren. In Workshops und Tutorials stellten Lehrerinnen und Lehrer aus den sieben am Projekt beteiligten Schulen sowie weitere Referenten die Einsatzmöglichkeiten von Tablets im Unterricht vor. Die Workshops befassten sich vor allem mit der Realisierung eines pädagogisch sinnvollen Unterrichts für behinderte und nicht-behinderte Schüler. Unter anderem stellten Lehrkräfte vor, wie Tablets Kommunikation unterstützen, motorische Beeinträchtigungen kompensieren oder Einschränkungen aufgrund von Sinnesbeeinträchtigungen abmildern können.

In den Tutorials wurden anhand praktischer Beispiele Themen wie Sprachförderung, die Verwendung von Apps zum Lernen, Lesen, Schreiben und Rechnen und die Benutzung des Internets im Unterricht behandelt. Zudem zeigten die Lehrkräfte wie sich – auch außerhalb des Förderunterrichts – Arbeitsblätter, Online-Suchen und für Grundschüler geeignete Portale unkompliziert mit dem Tablet in den Unterricht einbinden lassen. Vorträge zu den Zielen und zur Organisation dieses Tablet-Projekts im Speziellen sowie ein Tutorial zur sinnvollen Organisation und Finanzierung von Tablet-Projekten im Allgemeinen rundeten die Nachmittagsveranstaltung ab.