Nutzungsordnung

Feste Regeln vereinbaren.

Eine gute Medienerziehung muss auch immer Umweltparameter berücksichtigen. Was passiert zum Beispiel, wenn Geräte zuhause „geknackt“ und damit die Regeln verletzt werden? Oder wie muss reagiert werden, wenn auf illegale oder gewaltverherrlichende Materialien zugegriffen wird? Im Vorfeld eines Tablet-Projekts sollte die Projektgruppe deshalb eine Nutzungsordnung erstellen, die sich mit diesen Fragen auseinandersetzt. Dort kann festgelegt werden, wann und wo die Nutzung der iPads okay ist, etwa in der Mittagspause und nach der Schule in der Bibliothek. Zudem können die entsprechenden pädagogischen Maßnahmen angekündigt werden, wenn die Geräte während des Unterrichts zum Beispiel für nicht-schulische Zwecke eingesetzt werden.

Von Urheberrecht über Recht am eigenen Bild bis hin zum Ermessen der Lehrkraft.
Eine Nutzungsordnung sollte für das Urheberrecht und das Recht am eigenen Bild sensibilisieren. Auch der Hinweis „Die Verwendung der Tablets liegt im Ermessen der jeweiligen Lehrkraft“ gehört zu dem Katalog an Rechten und Pflichten. Das ist für Schüler ebenso wie für Eltern von Relevanz. Eine Nutzungsordnung, die über die meist schon vorhandenen Schulregeln zum Umgang mit Schuleigentum hinausgeht, ist meist nur in 1:1-Projekten erforderlich. Die Schule kann eine solche Vereinbarung jedoch auch zusätzlich aufsetzen, wenn die Geräte zum Beispiel von der Schule angeschafft und dann für einen längeren Zeitraum an die Schüler ausgeliehen werden.

Es empfiehlt sich, sowohl die Schüler als auch die Erziehungsberechtigten die Nutzungsordnung beziehungsweise deren Anerkennung unterzeichnen zu lassen. REDNET stellt auf Anfrage eine Musterordnung zur Verfügung. Bitte kontaktieren Sie hierzu unsere Ansprechpartner.